Volkswagen Motor EA 288 verursacht neue Skandale - Rücktritt/Schadensersatz möglich

Andreas Will

Hat bisher der EA 189 die Ursache für den als Mutter des Dieselskandals zu bezeichnenden Zug durch die Instanzen gesorgt, ist es nun beim Nachfolgemodell EA 288 so weit:  Der Motor ist von 2012 an  in vielen Fahrzeugen des Konzerns (VW, Audi, Skoda und Seat) verbaut worden (1,4 bis 2,0 l). Nun hat VW vor dem LG Wuppertal (2 O 273/18) die Verwendung eines sog. Thermofensters eingeräumt. Damit wird die Abgasreinigung abhängig von der Außentemperatur gesteuert mit der Folge, dass bei  kalten und sehr warmen Temperaturen die Reinigung ausgeschaltet oder reduziert wird. Dann entfällt die Reinigung. Solche Manipulationen, die auch Daimler vorgeworfen werden, führen vielfach zum selben Ergebnis, wie die ursprünglich eingestzte Schummelsoftware: Mängelhaftung von VW, Möglichkeit von Nacherfüllung, Rücktritt und Schadensersatz gegenüber Händlern, Schadensersatz gegen Übernahme des Fahrzeuges gegenüber Volkswagen. 
 

Diese Modelle mit dem genannten EA 288 Motor sind betroffen: Audi A1 8X, Audi A3 8V, Audi Q2 GA, Audi A4 B9, Audi A5 F5; VW Polo V, VW Golf VII, VW Golf Sportsvan , VW Touran II, VW T-Roc, VW Polo VI, VW Beetle, VW Golf VII, VW Tiguan, VW Tiguan II, VW Touran II, VW Sharan II, VW Passat B8, VW CC, Seat Ibiza, Seat Toledo IV, Seat Leon III Seat Ateca, Seat Alhambra II, Skoda Fabia III, Skoda Rapid, Skoda Octavia III, Skoda Superb III sowie in den Nutzfahrzeugen VW Caddy, VW Crafter, VW Amarok und VW T6.

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