Medizinrecht

Tätigkeitsschwerpunkt ärztlicher Kunstfehler.

Als Fachanwalt für Medizinrecht berät und vertritt Rechtsanwalt Neumann bundesweit ausschließlich die Patientenseite. Ein besonderer Tätigkeitsschwerpunkt von Rechtsanwalt Neumann stellt der "ärztliche Kunstfehler" dar. Darunter werden Diagnose-, Therapie- und Organisationsfehler sowie Überwachungsverschulden und mangelnde Aufklärung verstanden.

Ein Behandlungsfehler liegt vor, wenn der Standard guter ärztlicher Behandlung unterschritten wird. Im Fall eines (vermuteten) Behandlungsfehlers gibt es - gerade zu Beginn der Mandatsbearbeitung - einige Besonderheiten zu beachten. Hier können Fehler gemacht werden, die später nicht wieder gutzumachen sind. Es ist daher wichtig, dass Sie sich so früh wie möglich an einen Spezialisten wenden. WNS Will+Partner bietet Ihnen kompetente und engagierte Hilfe.

Unser Angebot an geschädigte Patienten:

Schildern Sie uns kostenlos und unverbindlich Ihren Fall. Sie erhalten sofort eine erste rechtliche Einschätzung und können dann in Ruhe überlegen, wie es weitergeht und ob Sie uns damit beauftragen wollen, Ihre Rechte konsequent und beharrlich zu verfolgen. Wir haben keine Angst vor "großen" Gegnern und deren Haftpflichtversicherungen und wissen genau, wie wir Ihnen zu Ihrem guten Recht verhelfen können!

Tel.: 040-32809780 oder per E-Mail: neumann@wns-partner.de

Häufig ist es nicht erforderlich, dass Sie die Kanzlei persönlich aufsuchen. Per Telefon, Telefax und Email kann das Mandat im Normalfall ausreichend bearbeitet werden. Falls nötig, kommt Rechtsanwalt Neumann im Einzelfall auch zu Ihnen.

Rechtsanwalt Neumann ist Rettungssanitäter der Johanniter-Unfall-Hilfe und war etliche Jahre aktiv im Rettungsdienst/Krankentransport tätig.

Herr Neumann kennt daher die speziellen Verhältnisse im Gesundheitswesen, in den Arztpraxen und Krankenhäusern aus erster Hand. Bei der Mandatsbearbeitung kommen ihm seine erworbenen medizinischen Kenntnisse und Qualifikationen zugute, beispielsweise bei der Auswertung medizinischer Gutachten und bei der Auseinandersetzung mit ärztlichen Sachverständigen.

Wenn Sie Wert auf professionelle und hochwertige Beratung legen, steht Ihnen mit WNS Will+Partner ein starkes Team für die Durchsetzung Ihrer Interessen zur Seite!

Risiken im Krankenhaus (Quelle: Wikipedia)

Eine Auswertung von zahlreichen Studien ergab, dass pro Jahr im Krankenhausbereich mit 5–10 % unerwünschter Ereignisse, 2–4 % Schäden, 1 % Behandlungsfehler und 0,1 % Todesfälle, die auf Fehler zurückgehen, zu rechnen ist. Bei jährlich 17 Millionen Krankenhauspatienten entspricht dies 850.000 bis 1,7 Mio unerwünschten Ereignissen, 340.000 Schäden (vermeidbare unerwünschte Ereignisse), 170.000 Behandlungsfehler (mangelnde Sorgfalt) und 17.000 auf vermeidbare unerwünschte Ereignisse zurückzuführende Todesfälle. Der gesamte ambulante Bereich ist darin nicht enthalten. (Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, „Kooperation und Verantwortung“, BMG 2007)

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit schätzt, dass 0,1 % aller im Krankenhaus behandelten Patienten an unerwünschten Nebenwirkungen sterben. Bei 17 Millionen Krankenhauspatienten im Jahr wären das allein in Deutschland 17.000 Todesfälle.

Im Jahr 2000 hat eine Analyse des Institute of Medicine ("To Err is Human") ergeben, dass es in den USA jährlich zu 44.000 bis 98.000 (Krankenhaus-) Todesfällen komme, die durch Fehler verursacht werden, womit die tödliche Komplikationsrate, bezogen auf die Einwohnerzahl, ähnlich hoch wie in Deutschland liegen dürfte. Die Zahl der "unerwünschten Ereignisse" liege, laut Süddeutscher Zeitung, vermutlich zwischen 5 und 10 % der jährlich 17 Millionen behandelten (Krankenhaus-) Patienten in Deutschland.

1991 wurden 14 Millionen Patienten stationär versorgt, die im Schnitt 2 Wochen blieben. 2009 waren es 18 Millionen Patienten, die etwa acht Tage blieben.

Zwischen 1996 und 2008 wurden 50.000 Schwestern und Pfleger wegrationalisiert.
Jährlich erkranken etwa 500.000 Patienten im Krankenhaus an Infektionen. Etwa 150.000 davon werden auf mangelnde Hygiene der Ärzte, Schwestern oder Pfleger zurückgeführt.

Für ein Drittel aller Fehler, die bei der Medikation passieren, sind Schwestern und Pfleger verantwortlich, zum Beispiel durch Verwechslungen. In zwei Drittel der Fälle sind Ärzte verantwortlich, zum Beispiel durch Nichtbeachten von Kontraindikationen oder negativen Wechselwirkungen.

1.000 Audiomitschnitte von Arzt-Patienten-Begegnungen ergaben, dass nur in 6 % der Fälle über Vorteile und Risiken einer Therapiemethode aufgeklärt wurde. Und nur in jeder fünften Unterredung wurden die Wünsche des Patienten diskutiert.

Hygiene ist in gesundheitspolitischer Sicht eine Ländersache. Das Bundesministerium für Gesundheit hat daher keine Einflussmöglichkeit. Gesetzliche Krankenkassen dürfen keine Empfehlungen aussprechen, also keine Auswahl hygienischer Kliniken anbieten. Dabei sind hier insbesondere bei MRSA große Unterschiede in der Verbreitung zwischen einzelnen Krankenhäusern und in verschiedenen Bundesländern zu beobachten. Alternativen sind Bewertungsportale für Kliniken. Indirekte Bewertungen lassen sich aus der Zahl der Behandlungsfehler gewinnen, die auch als Kunstfehler bezeichnet werden.